„Angelina Jolie sollte einen ,Milbi’ haben!“

Michael Hausenblas saugt sich durchs TV

Von ANNE HOLBACH

Heidenei!

Dieser schwäbische Staubsaugervertreter macht den Geissens Konkurrenz: Halb so protzig, aber mindestens doppelt so verrückt! Michael Hausenblas (44) saugt sich in die Herzen der TV-Zuschauer.

Immer montags packt „Hausenblas – Staubsaugervertreter Deluxe“ auf RTL2 (22.15 Uhr) seinen Sauger aus. Der schräge Geschäftsmann spricht mit seinem „Milbi“, saugt fremde Hotelbetten, seinen künstlichen Golf-Rasen und sogar in der Wüste. Er kauft sogar nur einen Porsche, wo das Putzgerät in den Kofferraum passt.

„Ich bin den ganzen Tag mit dem Produkt unterwegs – zwölf, vierzehn Stunden, das ist schließlich meine Arbeit. Natürlich baut man dann eine Beziehung zu seinem Produkt auf. Und je intensiver die Beziehung, umso besser läuft der Job!“, sagt Michael Hausenblas zu BILD.de

Ein Bordell, ein Scheich und Promis wie die Jakobs Sisters zählen schon zu seinen Kunden. Ein Star fehlt Hausenblas noch im Repertoire: „Angelina Jolie sollte einen ,Milbi’ haben!“

Egal, ob in den Urlaub nach Venedig oder nach Dubai: „Milbi muss mit!“ Auch wenn das seine Lebensgefährtin Angelina Martin (48) schon mal auf die Palme bringt. „Irgendwo hat alles seine Grenze“, verrät sie BILD.de. „Aber man muss Michael auch ein wenig Verrücktheit zugestehen. Nur so wie er ist, kommt auch der Erfolg. Weniger verrückt, hieße weniger erfolgreich.“

Seit fünf Jahren sind Angelina und der Staubsaugervertreter ein Paar, kennengelernt haben sie sich im Geschäft. Jetzt mal Hand aufs Herz, Herr Hausenblas: Wen haben sie mehr lieb, ihren Milbi oder Angelina? „Die Frage ist nicht ernst gemeint, oder?“, lacht er. Trotz aller Liebe zum „Geschäftle mache“, Angelina ist für ihn die Nummer 1.

Durchschnittlich eine Millionen Zuschauer verfolgen die Doku-Soap auf RTL2, die direkt nach der beliebten Protz-Familie „Die Geissens“ läuft. Wie die Kölsche Jetset-Familie leistet sich auch der Staubsauger-Unternehmer seinen Luxus: Ein neuer Porsche, ein Yacht-Ausflug, eine exklusive Reise nach Dubai. „Alles echt“, sagt Michael Hausenblas.

Und das Geschäft brummt weiter. Wohl nicht zuletzt, weil eine Stunde Sendezeit im Fernsehen – das Produkt ständig im Bild – nicht gerade schlechte Werbung ist. „Natürlich schafft die TV-Präsenz Bekanntheit. Wir können nicht leugnen, dass wir das auch zu spüren bekommen,“ gibt Michael zu. Seit 2009 ist er der Geschäftsführer von „HYLA Germany“, heute sind dem ehemaligen Ferrari-Verkaufsleiter über 500 Mitarbeiter unterstellt.

Am Montag läuft die vorerst letzte Folge von „Hausenblas – Staubsaugervertreter Deluxe“, doch der schräge Unternehmer will auf den Bildschirm zurückkehren.

„Wir sind derzeit in sehr positiven Gesprächen über eine mögliche Fortsetzung. Wir würden uns freuen, wenn sich die beiden sympathischen Protagonisten auch weiterhin durch die deutsche Fernsehlandschaft saugen“, sagt Carlos Zamorano, Leiter Presse & PR bei RTL II, zu BILD.de.